Du scrollst 20 Minuten durch Instagram Storys und weißt danach nicht mehr, was du gesehen hast? Du klickst automatisch auf den App-Button, obwohl du eigentlich deine Mutter anrufen wolltest und du fühlst dich nach der Nutzung von Instagram schrecklich, weil alle schöner, fitter und gesünder sind als du? Dann verbringst du eindeutig zu viel Zeit auf dem Netzwerk. Unser aktuelles Buch »UNFOLLOW!« beschäftigt sich mit Instagram-Sucht. Hier sind ein paar Tipps aus dem Buch wie dein Alltag wieder weniger gefiltert und mehr echt wird.


  • 1. Folge nur Accounts, für deren Inhalte du dich wirklich interessierst, die dich unterhalten oder dir Mehrwert bieten. Das vermeidet stundenlanges Scrollen durch banale Storys und Timelines und fördert bewusstes Konsumieren von Inhalten.
  • 2. Setzte dir ein Zeitlimit. 30 Minuten pro Tag sind mehr als genug Zeit, um auf dem neusten Stand zu bleiben. Richte dir einen Timer ein oder sperre Instagram nach deinem Zeitlimit mit einer App, um die Zeit nicht aus den Augen zu verlieren.
  • 3. Lege immer wieder Detox-Phasen ein. Du hast am Wochenende etwas Tolles mit deiner Familie vor? Wunderbar! Lass dein Handy doch einfach mal in der Tasche und genieße den Tag. Du wirst sehen, mit der Zeit hörst du auf, automatisch zum Smartphone zu greifen und die handyfreien Momente werden für dich immer wertvoller.
  • 4. Hinterfrage, was du siehst. Wenn du dir die Bilder uns Storys von Influencer*innen mal genauer anschaust, erkennst du meist schnell das Motiv dahinter. Wollen sie dir wirklich etwas ans Herz legen oder wollen sie einfach nur ein Produkt verkaufen? Mit etwas Übung lernst du schnell den Unterschied zu erkennen und zu selektieren.
  • 5. Hinterfrage, was du teilst. Aus welchen Gründen lädst du Fotos und Storys hoch? Verändert es in deinem Leben wirklich etwas, wenn deine Follower*innen wissen, was du zum Mittag isst? Frage dich bei jedem Post erneut: Warum tue ich das? Das hilft, um sich klarer über Motive zu werden und vielleicht auch um den ein oder anderen Fehlschuss zu vermeiden.
  • 6. Sortiere regelmäßig aus. Accounts, die du vor vier Jahren cool fandest, posten jetzt nur noch nervigen Müll? Raus damit! Dein Instagram-Feed sollte alle paar Monate durchkämmt werden, um die Gefahr von digitalem Bullshit zu vermeiden.
  • 7. Bewusstsein schaffen. Keinen der Momente, die du damit verbringst das perfekte Insta-Foto zu schießen, bekommst du jemals wieder zurück. Sei dir bewusst, was du verpasst und konsumiere bewusst Inhalte, die dich glücklich machen. So kannst du kontrollieren, ob du deine Zeit vergeudest oder ob du dir einfach eine kleine Auszeit in der digitalen Welt gönnst (was durchaus in Ordnung ist).

Mehr Tipps zum Thema Instagram findest du im Buch. Viel Spaß beim Lesen!

Nena Schink: UNFOLLOW!