Was für ein Abend! Am Donnerstag, den 28. August 2019 fand die Buchpremiere von unserem neuen Buch »In der Regel bin ich stark« von Instagram-Star Anna Wilken statt. Der Star des Abends war allerdings ein anderer: Die Krankheit Endometriose. Die Veranstaltung war aufregend, informativ und vor allem emotionsgeladen.


Endo … wer?

Zum Buch:
»Stell Dich nicht so an!« – das hat Anna Wilken viel zu oft gehört. Sie leidet an Endometriose, einem weit verbreiteten Frauenleiden, welches bis heute oft verharmlost wird – acht Jahre vergehen durchschnittlich bis zur korrekten Diagnose. Der Alltag von Betroffenen ist oft stark eingeschränkt und es gibt keine Aussicht auf Heilung, nur Linderung der Symptome ist möglich. Mit ihrem Buch möchte die Autorin Leserinnen ermuntern, ihre Symptome ernst zu nehmen und sich frühzeitig Unterstützung zu holen. Sie gibt einen Überblick über Therapiemöglichkeiten und erzählt, wie sie ihre Schmerzen in den Griff bekommt. »In der Regel bin ich stark« holt Frauen ab, die schon länger mit der Diagnose leben, spricht aber auch die an, die noch nicht diagnostiziert sind, aber endlich ernstgenommen werden müssen: Denn Endometriose ist nichts für Memmen!

(c) Mayra Wallraff


Who run the world? Girls!

Für die Buchpremiere wählten wir eine Kreativagentur für Frauen – die Cocreagency der goalgirls (ein fettes Dankeschön an dieser Stelle). Eingerichtet in pastelligen Farben, mit frischen Blumen und bunten Sofas, werden hier Projekte bearbeitet, wo starke Frauen und ebensolche Produkte im Vordergrund stehen. Der perfekte Rahmen also für eine Podiumsdiskussion über Endometriose. Geladen, um auf der Bühne zu sprechen, waren neben Anna selbst ihre Co-Autorin Saskia Hirschberg, ihre Gynäkologin Frau Dr. Mechsner und Rose, die auch betroffen ist. Moderiert wurde das Ganze von Maria, die nicht nur an Endometriose erkrankt, sondern auch Teil der Endometriose Vereinigung ist.

(c) Mayra Wallraff


Zusammen stark

Mit rund 70 Gästen war die Location prall gefüllt. Es versammelten sich Freunde und Familie von Anna, Betroffene, interessierte und Presse. Als alle mit OSTMOST-Schorlen versorgt waren, ging es endlich los. Die Ostmost-Getränke waren eine besondere Wahl, da sie ohne Zucker und Zusätze ideal für Endometriosepatientinnen sind. Aber nun zurück zum Geschehen auf der Bühne: Annas Ansprache war unglaublich emotional und schon hier liefen die ersten Tränen – nicht nur bei ihr. Als dann Rose später ihren Leidensweg mit insgesamt 16 Operationen, extremen Schmerzen und mehreren Jahren Berufsunfähigkeit beschrieb, blieb kaum ein Auge trocken. Denn dank Anna und ihrem Buch, so Rose, wäre endlich eine öffentliche Diskussion über diese unbekannte und dennoch nicht seltene Krankheit angestoßen worden. Obwohl eine von zehn Frauen erkrankt ist, kennt kaum einer den Begriff Endometriose. Das soll sich auch mithilfe von Annas Aufklärungsarbeit in den sozialen Medien und Vereinen wie der Endometriose Vereinigung Deutschland endlich ändern.

(c) Mayra Wallraff

Wir bedanken uns bei allen, die diese Veranstaltung so erfolgreich und toll gemacht haben. Wir hatten einen wunderbaren Aben voller Emotionen, Spaß und vor allem Gesprächen über Endometriose.


(c) Mayra Wallraff

Euer Team von Eden Books