Halskratzen, Husten und Kopfschmerzen – die kleinen und großen Leiden der Erkältungszeit sind lästig. Die Nase läuft und wir können uns nicht vorstellen, wie es war, als wir noch schmecken und atmen konnten. Das Buch »Pfefferwickel, Kurkumamilch & Co.« von Karin Berndl und Nici Hofer bietet jetzt die natürliche Lösung: traditionelle Hausmittel aus aller Welt, ganz ohne Chemie und ungesunde Zusätze. Die wirksame Heilkraft der Natur veranschaulichen die Autorinnen mithilfe wunderschöner Fotos. Hier kommt ein Einblick in das Buch und drei Rezepte, um den Winter gesund und munter zu überstehen. Der Star dieser Rezepte? Ganz klar: Honig!


Pfefferwickel aus der Türkei gegen Halsweh und Husten

Man nehme:
2 Esslöffel Honig
Gemahlenen Pfeffer – genug, um die Honigschicht gleichmäßig zu bestreuen.

So geht’s: Den Honig gleichmäßig circa 2 bis 3 Millimeter dick auf dem Rücken des Patienten verteilen. Im nächsten Schritt wird der Honig-Rücken dünn mit gemahlenem Pfeffer bestreut. Mit einem Handtuch zudecken und den Patienten für ungefähr 15 bis 20 Minuten ruhen lassen, bevor der Pfefferwickel entfernt wird.

Darum funktioniert es: Pfeffer wirkt wärmend, lindert lästigen Husten und Bronchitis sowie Halsschmerzen. Honig wirkt bei innerer und äußerer Anwendung. Er stärkt das Immunsystem und lindert Husten, Heiserkeit und Erkältungen aufgrund seiner antibakteriellen, krampf- und schleimlösenden Eigenschaften.


Ingwer-Rosmarin-Tinktur aus Norwegen gegen Kopfschmerzen

Man nehme:
1 Tasse Wasser
1 TL frischen Ingwer (gerieben)
1 TL Rosmarin (fein gehackt)
1 TL Honig

So geht’s: Das Wasser mit dem Ingwer zum Kochen bringen. Wenn es kocht, den Topf vom Herd nehmen und die Essenz einige Minuten ruhen lassen. Anschließend den Rosmarin dazugeben, alles noch mal kurz aufkochen und dann 5 bis 7 Minuten ziehen lassen. Im Anschluss die Mischung durch ein Sieb in eine Tasse gießen und mit Honig verfeinern.

Darum funktioniert es: Ingwer hat antibiotische und entzündungshemmende Eigenschaften und beugt Übelkeit vor. Honig ist krampflindernd und antibakteriell. Rosmarin hilft gegen Kopfschmerzen, da er die Durchblutung fördert, den Kreislauf anregt und die Blutgefäße erweitert.


Honig-Kompresse aus Neuseeland für eine schnelle Wundheilung

Man nehme:
Manuka-Honig mit mindestens MGO™ 250+ aus kontrolliert biologischem Anbau
1 sterilen Spatel
1 Mullbinde oder Verband

So geht’s: Die Wunde sorgfältig säubern und abtrockenen. Nun mit einem sterilen Spatel eine Schicht Manuka-Honig auf die Verletzung auftragen. Wunde und Honig mit einer Mullbinde locker abdecken. Den Wickel so oft wie nötig mit einer frischen Schicht Honig wiederholen.

Darum funktioniert es: Der Honig enthält Methylglyoxal (MGO). Je höher der MGO-Gehalt, desto höher die antibakterielle, antiseptische und antivirale Wirkung bei Entzündungen. Die heilende Wirkung des Honigs wirkt als Desinfektionsmittel direkt auf der Wunde und schützt vor Erregern und Keimen.


Mehr natürliche Hausmittel aus aller Welt, findet ihr im Buch.

Cover von Pfefferwickel – Traditionelle Hausmittel aus aller welt blau und gelb

 

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