Am 6. Dezember 2019 ist endlich das berührende Buch »Peety – Ein Hund auf Rezept« über die ganz besondere Freundschaft zwischen dem Amerikaner Eric und seinem Rüden Peety erschienen. Das Buch zeigt einmal mehr, dass Hunde viel mehr als nur Haustiere sind. Sie erfüllen das Leben nicht nur mit Liebe und Loyalität, sondern machen ihre Besitzer*innen laut verschiedenster Studien sogar gesünder. Auch einige unserer Autor*innen haben einen Hund.


Jörg Nießen und Balu

  • Wie heißt dein Hund?

Taufname: Think Twice, aber wir nennen ihn Balu (er war der Gemütlichste im Wurf). Manchmal hört er aber auch auf »Kleiner Drecksack«, »Stinker«, oder »Verdammtes Fleckenmonster«. 😉

  • Wie lange seid ihr jetzt zusammen?

Im Dezember sind es neun Jahre, Geburtstag hat Balu im Oktober. Er ist also eine sensible Waage.

  • Warum hast du einen Hund?

Ich verstehe die Frage nicht!

  • Würdest du sagen, einen Hund zu haben, hat sich positiv auf deine Gesundheit ausgewirkt? Und wenn ja, inwiefern?

Auf jeden Fall! Man ist jeden Tag an der frischen Luft – ergo bin ich abgehärtet und weniger erkältet. Die Spaziergänge tragen zur Gewichtskontrolle bei und ein Hund fördert die Charakterbildung. Schlechte Tage werden außerdem einfach weggekuschelt.

  • Was an deinem Hund bringt dich immer wieder zum Lächeln?

Ich bin mehr als doppelt so schwer wie mein Hund, aber er macht genauso große Haufen. Ich bin oft amüsiert und fasziniert.

Zum Buch von Jörg Nießen kommt ihr hier.


Katharina Afflerbach und Rex

  • Wie heißt dein Hund?

Rex.

  • Wie lange seid ihr jetzt zusammen?

Wir haben drei Sommer auf der Alp in der Schweiz zusammen verbracht, drei mal vier Monate. Dort war er mein Arbeitskollege und bester Freund. 

  • Warum hast du einen Hund?

Rex ist ein richtiger Hofhund, im Winter auf dem Bauernhof im Tal, im Sommer auf der Alp. Er ist Familienmitglied und »Mitarbeiter«, denn er hilft beim Eintreiben der Rinder und Kühe. Zumindest als er noch jünger war.

  • Würdest du sagen, einen Hund zu haben, hat sich positiv auf deine Gesundheit ausgewirkt? Und wenn ja, inwiefern?

Ja, auf meine seelische Gesundheit! Wenn ich mit Rex auf der Alp unterwegs war, hatte ich immer jemanden zum Reden, zum Lachen und zum Schmusen. Rex hat mich einfach glücklich gemacht! Und nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag war er bei mir, legte mir die Pfote auf die Schulter oder leckte mir die Tränen weg. 

  • Was an deinem Hund bringt dich immer wieder zum Lächeln?

Rexlis Eifersucht! Wenn der andere Hund der Bauernfamilie mit mir kuscheln möchte, schiebt Rex sich zwischen uns und demonstriert: »Das ist meine Kathi! Ich bin ihre Nummer 1!«

Zum Buch von Katharina Afflerbach kommt ihr hier.


Christian Benedict und seine Hündin Edi

  • Wie heißt dein Hund?

Edi!

  • Wie lange seid ihr jetzt zusammen?

Elfeinhalb Jahre sind das jetzt schon.

  • Warum hast du einen Hund?

Meine Frau hat mich aus dem Schlafzimmer verbannt. Edi leistet mir daher nachts in der Küche, wo ich schlafe, Gesellschaft (siehe Foto). Außerdem laufe ich sehr gerne. Diese Leidenschaft teilt Edi mit mir.

  • Würdest du sagen, einen Hund zu haben, hat sich positiv auf deine Gesundheit ausgewirkt? Und wenn ja, inwiefern?

Es gibt Studien einer Kollegin aus Uppsala, die zeigen konnten, dass Hundebesitzer länger leben. Außerdem entwickeln Menschen seltener Asthma, wenn sie in der Kindheit einen Hund hatten. Ob ich lange lebe, wird die Zukunft zeigen. Asthma habe ich auf jeden Fall nicht.

  • Was an deinem Hund bringt dich immer wieder zum Lächeln?

Sein fehlendes Kurzzeitgedächtnis. Wenn ich den Raum verlasse und nach einer Minute wieder zurückkehre, begrüßt er mich so überschwänglich, als ob er mich ein Jahr nicht gesehen hätte. Diese Reaktion beobachte ich bei meinen menschlichen Familienmitgliedern eher nicht.

Zum Buch von Christian Benedict kommt ihr hier.


Kerin Schmidt und Bolle

  • Wie heißt dein Hund?

Bolle.

  • Wie lange seid ihr jetzt zusammen?

Er lebt seit zweieinhalb Jahren bei meiner Mutter auf unserem alten Hof.

  • Warum hast du einen Hund?

Wir haben leider keinen, da ich eine Hundehaarallergie habe. Und das obwohl ich eine Bauernhofkindheit hatte. Aber dafür haben wir unseren Familienhund Bolle in unmittelbarer Nähe. 

  • Würdest du sagen, einen Hund zu haben, hat sich positiv auf deine Gesundheit ausgewirkt? Und wenn ja, inwiefern?

Absolut. Er bringt die ganze Familie an die frische Sylter Luft, selbst bei Schietwetter. Besser geht’s nicht. Laufen, Spielen, Toben. Bei Wind und Wetter. Das hält fit.

  • Was an deinem Hund bringt dich immer wieder zum Lächeln?

Sein süßes Knickohr und seine Stockbesessenheit. Und er kuschelt unglaublich gerne. Am liebsten würde er bei jedem auf dem Schoß liegen, doch er ist einfach zu groß dafür.

Zum Buch von Kerin Schmidt kommt ihr hier.


Marian Grau und Lina

  • Wie heißt dein Hund?

Lina Katherina Evangelista Jaqueline Silke Romy Grau (ernsthaft).

  • Wie lange seid ihr jetzt zusammen?

Fünfeinhalb Jahre! 

  • Warum hast du einen Hund?

Ich bin mit Fellnasen an meiner Seite aufgewachsen, kenne ein Leben ohne Hund gar nicht – stell es mir aber doof vor. 

  • Würdest du sagen, einen Hund zu haben, hat sich positiv auf deine Gesundheit ausgewirkt? Und wenn ja, inwiefern?

Definitiv! Als Linas Vorgängerin Nele starb, blieben wir nachmittags plötzlich zu Hause – keine Gassirunden mehr. Da wurde uns bewusst, wie viel Zeit wir – dank Hund – in der Natur verbracht hatten und wie wichtig uns die alltäglichen Gassirunden geworden sind. Uns wurde klar: Ein Leben ohne Hund ist nix für uns, wir brauchen eine würdige Nachfolgerin! 

  • Was an deinem Hund bringt dich immer wieder zum Lächeln?

Lina ist eigentlich mehr Schaf als Hund. Ich liebe ihre wunderbar gechillte Art, sie ist mein Ruhepol im hektischen Alltag. Schmunzeln muss ich immer, wenn ich über den Mathe-Hausaufgaben hänge und aus dem Wohnzimmer fettes Schnarchen ertönt. Sie macht es genau richtig: Prioritäten setzen!

Zum Buch von Marian Grau kommt ihr hier.


Franziska Jebens und Schmiddie

  • Wie heißt dein Hund und wie lange seid ihr schon zusammen?

Vor zehn Jahren ist unsere Hündin Schmiddie als kleiner Welpe zu uns in den Wald gezogen, um später einmal, wenn sie groß ist, ein furchteinflößender Wachhund zu werden. 

  • Warum hast du einen Hund? Und hat es sich positiv auf deine Gesundheit ausgewirkt?

Seither haben wir sooo viel erlebt! Bei langen Spaziergängen haben wir nicht nur unsere waldige Umgebung, sondern auch uns selbst kennengelernt, haben Rehe gesehen, Spuren verfolgt, den Wald bis zur letzten Tannennadel ausgekundschaftet und sind dabei gesprungen, haben uns geduckt, sind gerannt, spaziert und Fahrrad gefahren. Wir haben Reisen durch ganz Europa gemacht, durch Schmiddie viele Menschen kennengelernt, mit ihnen gelacht und uns gefreut über die spontane Herzlichkeit, die automatisch ausgelöst wird, wenn unser Hund irgendwo auftaucht. Haben so ausgelassen getobt und gerangelt, dass wir oft dabei laut lachend ausgrutscht und auf dem Po gelandet sind und vor allem unzählbare Momente genossen, in denen Schmiddie sich so süß mit ihrem auffordernd-lieben Hundeblick irgendwohin drapiert hat, dass es keinen Weg an ihr vorbei gab, keine Möglichkeit, ihrem Hunde-Charme zu widerstehen und unseren To-Dos nachzukommen, sondern nur die Option, sich lieber gleich zu diesem wundervollen, tröstenden, lustig-fröhlichen, immer liebenden, schwanzwedelnden Wesen zu setzen, zu legen, zu stellen, und es zu streicheln und für eine ganze Weile die ganze Welt um uns herum zu vergessen und einfach voll und ganz im Moment zu sein.

Also auf die Frage: Würdest Du sagen, einen Hund zu haben, hat sich positiv auf deine Gesundheit ausgewirkt? können, dürfen, wollen wir freudig, ganz sicher und ohne Umschweife antworten: JA! 

  • Was an deinem Hund bringt dich immer wieder zum Lächeln?

Dass sie neben aufforderndem Schwanzgewedel, liebevollem Schnauzengestupse, wohligem Geschmatze, übermütigem Herumgerenne, vorsichtigem Handgeschlecke, die unterschiedlichsten Chewbacca-Geräusche macht, um mit uns zu kommunizieren, bringt uns jeden Tag zum Lächeln. 

Zum Buch von Franziska Jebens kommt ihr hier.