Es ist September, das heißt: Die Pilzsaison hat wieder begonnen! Ob Steinpilz, Marone, Pfifferling oder Krause Glucke – der Wald hält viele saftige Schwammerl bereit, die nur darauf warten gepflückt zu werden. Denn der Ausflug in die Pilze ist längst kein altherren Hobby mehr, sondern total im Trend. Damit beim nächsten Streifzug ins knackende Unterholz der leckere Wiesenchampignon vom giftigen Knollenblätterpilz unterschieden werden kann, ist eine gewisse Kenntnis gefragt. Alles, was ihr zu Pilzesammeln wissen müsst, sowie Tipps und Platz für eigene Notizen, findet ihr in unserem kleinen Naturbegleiter »Meine illustrierte Pilzkunde«

Gemeiner Steinpilz

Dieser Pilz ist eine Delikatesse und daher der begehrteste überhaupt. Auch in der Tierwelt ist er äußerst beliebt, deshalb findet man oft Steinpilze, von denen schon ein Stückchen abgebissen wurde.

Austernseitling

Austernseitlinge sind als Speisepilze jedem aus dem Supermarkt bekannt. In der Natur wachsen sie zum Beispiel auf Birken, auf denen sie oft viel größer werden als die Pilze, die man kaufen kann.


Echter Pfifferling

Einer der beliebtesten Pilze auf unseren Tellern, wegen seines pfeffrigen Geschmacks und seiner Haltbarkeit. Er sieht aus wie eine kleine gelbe Trompete.

Violetter Lacktrichterling

Diese essbaren Pilze ist nach der Farbe des violetten Quarzes Amethyst benannt. Im Englischen werden sie auch als Amethyst-Betrüger (»amethyst deceiver«) bezeichnet, da sie nach der Ernte schnell die Farbe wechseln, von violett zu grau.


Fliegenpilz (vorsicht giftig)

Früher wurde die rote Schale des giftigen Pilzes mit Milch und Zucker getränkt und zum Fangen von Fliegen aufgehängt – daher der Name. Schamanen in Russland und Wikinger in Skandinavien verwendeten Fliegenpilze für spirituelle Rituale.

Grünblättriger Schwefelkopf (vorsicht giftig)

Seinen Namen verdankt er seiner schwefelgelben Farbe. Es ist ein Verwandter des Spitzkegeligen Kahlkopfs, der für seine bewusst-seinserweiternde Wirkung bekannt ist. Der Schwefelkopf ist giftig.