Am vergangenen Samstag las Patrick Bambach zum ersten Mal aus seinem Buch »Per Anhalter durch den Nahen Osten«. Familie, Freund*innen, aber auch zahlreiche Göttinger Interessierte kamen zur Buchpremiere in die Geschäftsstelle des Deutschen Alpenvereins.

Buchpremiere Patrick Bambach
© Jürgen Hilbig

»Ein paar Freunde, ein bisschen Familie und einige Bekannte« hatte Patrick beim Vorgespräch mit Jürgen Hilbig, dem 1. Vorsitzenden der Göttinger Geschäftsstelle des Deutschen Alpenvereins, für seine Buchpremiere angekündigt. Ein kleiner Rahmen also, ganz entspannt. Der Alpen-Experte bestuhlte seinen kleinen, aber feinen Raum daraufhin mit zwanzig Sitzplätzen und freute sich auf eine gemütliche erste Lesung in seinen Räumen.

Als Jürgen Hilbig jedoch am Morgen der Veranstaltung das Göttinger Tageblatt aufschlug und Patricks Gesicht auf der Titelseite mit Veranstaltungshinweis entdeckte, sei ihm vor Schreck das Marmeladenbrot aus der Hand gefallen. Aber kein problem: Stühle wurden zusammengerückt, der Platz in der kleinen Geschäftsstelle optimal ausgenutzt.

© Jürgen Hilbig

So wurde kurzerhand aufgestockt auf rund fünfzig Sitzplätze, die allesamt restlos ausgefüllt wurden. Einige Besucher*innen quetschten sich in allerletzter Minute noch in den vollen Raum und begnügten sich anderthalb Stunden lang mit einem Stehplatz, um Patrick und seinen Reiseberichten gebannt zu lauschen. Der las und sprach dann von seinen wilden Fahrten durch den Nahen Osten mit Kalaschnikow auf dem Rücksitz, seinem Fotoshooting mit der PKK und einem unfreiwilligen Opium-Rausch. Es gab viel zu Lachen und Raum für Fragen an den Abenteurer Patrick Bambach.

© Jürgen Hilbig

Die Buchpremiere war ein voller Erfolg und kam gerade wegen der Kombination spannender Reisegeschichten vom Trampen mit eindrucksvollem Bildmaterial sehr gut an. Am Ende signierte Patrick sein Buch und entließ die Besucher*innen mit kribbelnder Abenteuerlust in den Venen nach Hause – auch Herr Hilbig war am Ende sehr zufrieden und freut sich schon auf die nächste Veranstaltung.

© Jürgen Hilbig