Hat die wahre Liebe überhaupt noch eine Chance? Wie bestehe ich in einer Leistungsgesellschaft, wenn ich psychisch erkrankt bin? Mögen wir unser Gesicht noch, wenn es keinen Instagram-Filter hat und was steckt eigentlich hinter Magersucht? Wir haben vier Buchtipps aus aus unserem Programm ausgewählt, die voller Inspiration stecken. Ein toller Geschenktipp für eure beste Freundin.


Das Leben lieben trotz psychischer Erkrankungen

Für Betroffene, Angehörige, Poesie-Liebende und Fans von Kea von Garnier

Schon als junges Mädchen lernt Kea von Garnier, dass die Dinge in ihrem Leben etwas anders laufen – Ängste, Panikattacken und Depressionen prägen ihren Alltag. Mit zwölf Jahren sitzt sie das erste Mal einem Psychotherapeuten gegenüber, weil sie sich nicht mehr in die Schule traut. Heute ist sie 35 und hat einige Diagnosen im Gepäck. Aber aufgeben kam für sie nie in Frage. Stattdessen gelang es ihr dank mehrerer Therapien, Klinikaufenthalten und viel Geduld, sich auch mit ihren Erkrankungen zu akzeptieren und wertzuschätzen.
Wie aber besteht man in einer Gesellschaft, die auf Leistung und Effizienz aufgebaut ist, wenn man nicht so funktioniert, wie die Konventionen es erwarten? Wie führt man ein erfülltes Leben, wenn jeder Tag eine Lotterie der Symptome ist?

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Das Herz will wieder riskiert werden

Für alle, die an die Liebe glauben

Als ihre erste große Beziehung zu Ende geht, handelt Lina Mallon nicht nach dem Schimpansen-Prinzip – nämlich den neuen Ast greifen und dann erst den alten loslassen – sondern lässt sich mitten ins Singleleben fallen. Lina geht auf zahlreiche Tinder-Dates, hat Affären und genießt die ungezwungenen Flirts, bis sie feststellt, dass ihr Liebesleben angefangen hat dem einer Pauschaltouristin zu gleichen, die alle Sehenswürdigkeiten abklappert, Fotos schießt, Momente abhakt und sie nach zwei oder drei Wochen wieder zurücklässt – oder zurücklassen muss. Lina hat keine Lust mehr auf den Mix aus Matching, Ghosting, Benching und Orbiting. Authentisch und sympathisch selbstironisch erzählt sie vom Leben als Single in einer Großstadt, teilt witzige Anekdoten von richtig miesen Dates und schmerzhaften Trennungen und sie verrät, worauf es bei der ganzen Suche am Ende wirklich ankommt. »Schnell.liebig« ist ein zeitgemäßes Plädoyer dafür, dass Liebe nicht nur gesucht, sondern auch riskiert werden will.

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Warum wir bei Magersucht über den Tellerrand schauen müssen

Für alle, die wissen wollen, was hinter der tückischen Krankheit steckt

Mit vierzehn Jahren stellt Antonia Wesseling von heute auf mor­gen das Essen ein. Die Ärzte tun ihr Problem als vorübergehendes Pubertätsphänomen ab, bis ihre Eltern den Ernst der Lage erken­nen und sie in die Psychiatrie einweisen. Diagnose: Magersucht. Nach ihrem Aufenthalt dort wird Antonia jedoch rückfällig. Ihre Jugend ist geprägt von Ängsten und Sorgen, schwerwiegenden körperlichen Symptomen und Selbsthass. Erst während ihres dritten Klinikaufenthalts hat sie das Gefühl, dass sich wirklich etwas verändern kann und sie erkennt: Es geht nicht wirklich ums Dünnsein. Die Magersucht ist nur ein Symp­tom vieler anderer Probleme, die in ihr brodeln – und das seit Jahren. »Wie viel wiegt mein Leben?« räumt mit gängigen Klischees über Essstörungen auf und erklärt, warum die Magersucht ein Hilfe­schrei der Psyche ist.

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Wie Instagram unser Leben zerstört

Für Instagram-Nutzer*innen, die sich manchmal nach einer filterfreien Welt sehnen

Nena ist süchtig. Süchtig nach Instagram. Täglich scrollt sie stundenlang durch die gestellten Fotos der Influencer*innen. Dabei vergleicht sie sich pausenlos mit den Schnappschüssen völlig fremder Menschen. So wie rund 500 Millionen andere Nutzer weltweit. Als sie für ein Experiment des Jugendportals Orange selbst zur Influencerin werden soll, fängt der Wahnsinn erst richtig an. Nena, die sich sonst wenig um die Meinung anderer schert, bettelt nun bei ihren Freundinnen um Likes und Kommentare. Alles andere scheint unwichtig. Nenas Mutter erkennt ihre Tochter nicht wieder, ihre Freund*innen finden ihr Profil peinlich und arrogant.
Nena ist schockiert und beginnt zu hinterfragen, warum eine Generation, die alle Chancen hat, sich von virtuellen Likes abhängig macht. Schlimmer noch: Instagram kann die Ursache für ein vermindertes Selbstwertgefühl, ein negatives Körperbild oder sogar Depressionen sein.

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Ganz viel Spaß beim Stöbern und eine wundervolle Weihnachtszeit!

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